brennt Dachstuhl

Brandeinsatz > Wohngebäude
F3-Y
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Einsatzort Details

Rotenburg Wilhelm-Richard-Straße
Datum 02.05.2026
Alarmierungszeit 16:09 Uhr
Einsatzende 00:47 Uhr
Einsatzdauer 8 Std. 38 Min.
Alarmierungsart DME Groß
eingesetzte Kräfte

FFw Zeven
    Rettungsdienst
      Kreisbrandmeister 99-01-01
        OrgL Rettungsdienst
          AL Rotenburg 99-03-31
            SEG Rettung Süd
              Polizei Rotenburg
                FFw Rotenburg (Wümme)
                  StadtBM Rotenburg (W.) 31-01-01
                    FFw Waffensen
                      FFw Bothel
                        FFw Unterstedt
                          FFw Scheeßel
                            THW Ortsverband Rotenburg (W.)
                              FFw Bötersen
                                FFw Stapel
                                  FFw Mulmshorn
                                    FFw Reeßum
                                      FFw Borchel
                                        SG Zeven Absturzsicherung
                                          sonstige Kräfte
                                          Fahrzeugaufgebot   LF 20/16  SW1000  RTW1 Rotenburg  RTW2 Rotenburg  NEF Rotenburg  Anhänger Hygiene  MTW  KdoW AL Rotenburg  DLK 23/12
                                          F3-Y

                                          Einsatzbericht

                                          Am Samstagnachmittag wurden die Feuerwehren Rotenburg und Borchel mit dem Einsatzstichwort F2-Y zu einem brennenden Balkon in die Wilhelm-Richard-Straße alarmiert. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in den betroffenen Wohnungen befanden, war Eile geboten. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gab der Rettungsdienst eine erste Lagemeldung ab: Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Daraufhin wurde das Alarmstichwort umgehend auf "Feuer 3" erhöht, wodurch weitere Feuerwehren zur Einsatzstelle nachalarmiert wurden.

                                          Vor Ort zeigte sich, dass es im Bereich zweier Dachgauben über den Balkonen eines Mehrparteienhauses brannte. Unmittelbar gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Glücklicherweise hatten sich bereits alle Personen eigenständig in Sicherheit bringen können, sodass der Fokus der Einsatzkräfte vollständig auf der Brandbekämpfung lag. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt jedoch schon auf die gegenüberliegende Dachseite ausgebreitet.

                                          Aufgrund der Bauweise des relativ neuen Gebäudes gestalteten sich die Nachlöscharbeiten äußerst zeitintensiv. Mühsam musste das Dach abgedeckt und die Innenhaut der Dachkonstruktion in Handarbeit geöffnet werden. Über zwei parallel eingesetzte Drehleitern wurde die gesamte Dachfläche im betroffenen Bereich Stück für Stück geöffnet, um immer wieder aufflammende Glutnester gezielt abzulöschen. Dabei kamen auch speziell geschulte Einsatzkräfte der Absturzsicherungsgruppen aus Rotenburg und der Gemeinde Zeven zum Einsatz.

                                          Um endgültig auszuschließen, dass sich noch unentdeckte Glutnester im Dachbereich befinden, wurde zum Abschluss der Löscharbeiten ein Bagger eingesetzt, der die beiden Giebel abtrug.

                                          Aufgrund der langen Einsatzdauer wurde zudem frühzeitig das Technische Hilfswerk (THW) hinzugezogen, um eine großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle sicherzustellen.

                                          Insgesamt waren bei diesem Großeinsatz 144 Einsatzkräfte mit 32 Fahrzeugen vor Ort. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren aus Rotenburg, Borchel, Unterstedt, Mulmshorn, Waffensen, Bötersen, Bothel, Reeßum, Rüspel, Scheeßel, Sottrum, Stapel und Zeven. Unterstützt wurden sie durch das THW Rotenburg, die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Rettung Rotenburg sowie den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL). Im Einsatzbefand sich auch die Drohne der Feuerwehr aus Bothel, die der Einsatzleitung dabei mit einer Lage von oben unterstützte.

                                          Nach Abschluss der Lösch-, Kontroll- und Aufräumarbeiten, sowie einer durchgeführten Brandwache wurde die Einsatzstelle nach einer Einsatzdauer von 12 Stunden an die Polizei übergeben.

                                          Angaben zur Schadenhöhe und Schadenursache können von Seiten der Feuerwehr nicht gemacht werden.
                                           

                                          sonstige Informationen

                                          Einsatzbilder